🐝 Gründerstory — wie Intelligent Hives entstand
Alles begann 2015. Sebastian Górecki, damals Student der Elektronik und Telekommunikation an der Technischen Universität Łódź, ließ als Überraschung einige Gläser Familienhonig in der Garage seines Bruders zurück. Ein paar Tage später kam ein aufgeregter Anruf: „Ernsthaft? Du hast die Gläser lose in der Garage stehen lassen – alles ist ausgelaufen!“
Beschämt erkannte Sebastian, wie viel Arbeit in einem einzigen Glas Honig steckt. Er erfuhr, dass eine einzelne Biene in ihrem ganzen Leben nur 1/12 Teelöffel Honig produziert. Dieses Ereignis wurde zum Wendepunkt – eine Mischung aus Schuld und Neugier, die die Frage auslöste: Kann Technologie helfen, Bienen besser zu verstehen?
Obwohl er zuvor kein Imker war, schrieb er sich an der Berufsschule in Sulejów ein, um Imkerei von Grund auf zu lernen. Dort entstand die Idee, ein Gerät zu bauen, das den Bienenstöcken erlaubt, über Daten „zu sprechen“. Mit Freunden baute er den ersten Prototyp – einfach, aber voller Leidenschaft. 2019 wurde das Projekt zur Intelligent Hives Sp. z o.o.
Trotz Schwierigkeiten – COVID‑19, Komponentenknappheit und Finanzierungslücken – hielt das Team durch, unterstützt von Imkern, die an die Mission glaubten. Das Flaggschiffsystem BeeHUB überwacht Temperatur, Gewicht, Feuchtigkeit und Geräusche in den Stöcken und übersetzt Daten in eine neue Sprache zwischen Mensch und Bienen.
„Der verschüttete Honig wurde zum süßesten Fehler meines Lebens.“ — sagt Sebastian.
Danke an alle Imker, Ingenieure und Freunde, die Intelligent Hives mit aufgebaut haben. Wir können Archivfotos hinzufügen: erste Gerätetypen, Tests am Stand, das Team in der Werkstatt.